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CDU Nordwürttemberg beschließt mit großer Mehrheit ein Votum gegen Gender-Ideologie

ANTRAG A7, ANTRAGSTELLER CDU KV LUDWIGSBURG

DER BEZIRKSPARTEITAG MÖGE BESCHLIESSEN:

  1. Die CDU und ihre Mandatsträger behalten im Schriftverkehr und Publikationen in angemessener Form das generische Maskulinum bei ("Studenten" statt "Studierende").

  2. Die CDU lehnt Umbenennungen wie "Studentenwerk" in "Studierendenwerk", mangels Mehrwehrt für irgendjemanden, ab.

  3. Die CDU fordert keine weiteren universitären Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg einzurichten sowie Bundesmittel für derartige Einrichtungen in andere Bereiche der Wissenschaft umzuschichten.

BEGRÜNDUNG:
Wir lehnen die Auswucherung der so genannte "Gender-Forschung" und ihre Konsequenzen ab. Die Gender-Theorie erlebt gerade einen von staatlicher Unterstützung getragenen Aufschwung, wobei sie im gleichen Maße das Kriterium der Wissenschaftlichkeit wie die Kreationistische Lehre, die Astrologie oder die Alchemie, die auch nicht öffentlich gefördert werden, erfüllt. Die von der rot-grünen Landesregierung im Frühjahr beschlossene Umbenennung der Studentenwerke in Baden-Württemberg in Studierendenwerk kostete unnötiges Geld und bindet die Arbeitskraft der Mitarbeiter vor Ort, ohne dass der Namenswechsel einen Mehrwert für irgendjemanden bringt. So kostet die Umbenennung in Mannheim etwa 40.000 Euro und in Stuttgart 60.000 Euro. In Karlsruhe und Konstanz rechnet man sogar mit 100.000 Euro. In Summe rechnet man mit einer halben Millionen Euro, die nach unserer Auffassung wesentlich besser für echte Verbesserungen für die Studenten eingesetzt hätten werden können, als für neue Briefbögen, Grundbuchänderungen oder neue Visitenkarten.

EMPFEHLUNG DER ANTRAGSKOMMISSION: Annahme


ANTRAG A 8, ANTRAGSTELLER: JU BV Nordwürttemberg

DER BEZIRKSPARTEITAG MÖGE BESCHLIESSEN:

Die CDU lehnt die so genannte "Gender-Forschung" und ihre Schlussfolgerungen ab. "Gender" bedeutet, das Geschlecht eines Menschen nicht als biologische Tatsache, sondern als soziales Konstrukt zu sehen.
Deshalb fordern wir, die von der Gender-Bewegung erhobenen Forderungen nicht umzusetzen, und

  1. im Schriftverkehr und Publikationen der CDU Nordwürttemberg und ihrer Mandatsträger in angemessener Form das generische Maskulinum beizubehalten ("Studenten" statt "Studierende").
  2. Wir lehnen Umbenennungen wie "Studentenwerk" in "Studierendenwerk" mangels Mehrwehrt für irgendjemanden ab.
  3. Wir fordern, keine weiteren universitären Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg einzurichten, Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen zu kürzen und in andere Bereiche der Wissenschaftsförderung umzulenken.

BEGRÜNDUNG:
Die Gender-Theorie erlebt gerade einen von staatlicher Unterstützung getragenen Aufschwung. Ihre Schlussfolgerungen werden in bewussten Gegensatz zu Erkenntnissen der Wissenschaften wie der Biologie gesetzt. Die Gender-Theorie erfüllt im gleichen Maße das Kriterium der Wissenschaftlichkeit wie die Kreationistische Lehre, die Astrologie oder die Alchemie, die auch nicht öffentlich gefördert werden.

EMPFEHLUNG DER ANTRAGSKOMMISSION: Annahme

 

Quelle: Heft "Allgemeine Anträge zum 47. Bezirksparteitag der CDU Nordwürtemberg"