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Die Energiefrage

 
 
 
 
 

DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Wie lange reicht das Öl?

Anfang der 1970er Jahre begann ein Buch viele politischen Debatten zu prägen: Die Studie "Global 2000" rechnete vor, wie lange die wichtigsten Rohstoffe reichen sollten. 

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Solar- und Windenergie: Wer bezahlt?

Im Bundeswirtschaftsministerium ist man beunruhigt. Die Kosten für die Energiewende steigen so schnell an, dass neue Ideen gesucht werden, wie die EEG-Kosten so verteilt werden können, dass das EEG nicht zu viel an gesellschaftlicher Akzeptanz verliert. Dies ist ein nahezu unlösbares Unterfangen. Daher sollen externe Berater der Regierung bei der Suche nach Antworten helfen, die es eigentlich nicht gibt.

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ERIC HEYMANN, SENIOR ECONOMIST DEUTSCHE BANK

Kapitalstock in energieintensiven Branchen schrumpft aufgrund der Energiewende

Die Energiewende in Deutschland hat in den letzten Jahren zu steigenden Strompreisen geführt. Dies gilt für private Haushalte und gewerbliche Kunden. In Deutschland übertrafen im 1. Halbjahr 2016 die Strompreise für industrielle Kunden mit einem Stromverbrauch von 500 bis 2.000 MWh pro Jahr – inklusive aller Steuern und Gebühren – den EU-Durchschnitt um knapp 36%. Lässt man dagegen Steuern und Gebühren außen vor, lagen die deutschen Strompreise für die gleiche Kundengruppe Anfang 2016 sogar um 6% unter dem durchschnittlichen EU-Niveau. Interessant ist ferner, dass die deutschen Strompreise inklusive Steuern und Gebühren im Jahr 2000 nur um 3% über dem damaligen Mittelwert der EU lagen.

Es ist also offenkundig, dass der überdurchschnittlich starke Anstieg der Strompreise für industrielle Endkunden in Deutschland maßgeblich mit staatlichen Maßnahmen zu erklären ist; ein ähnliches Bild ergibt sich beim Blick auf private Stromkunden.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Speicher für die Elektromobilität
– schon marktreif?

Gerade einmal 25.502 reine Elektroautos fuhren laut Kraftfahrt-Bundesamt zum Jahreswechsel auf deutschen Straßen, hinzu kamen 130.365 Pkw mit Hybridantrieb. Angesichts von über 45 Millionen Pkw auf deutschen Straßen und großzügiger steuerlicher Förderung ist das noch nicht einmal eine Nichtigkeit. Gleichzeitig kommen aus der Politik Forderungen, schon in weniger als 15 Jahren keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen. Was sind eigentlich die Voraussetzungen dafür, dass Elektrofahrzeuge gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren so viel vorteilhafter wären, dass sie sich auch ohne Subventionen am Markt durchsetzten?

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Niedriger Strompreis – Fluch oder Segen?

Noch im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Börsenpreis für Strom in Deutschland noch bei etwa 50 Euro je Megawattstunde, seither ist er kontinuierlich auf Werte um 30 EUR/MWh gefallen. Das scheint für Verbraucher zunächst eine gute Nachricht zu sein, aber so einfach ist es nicht. Gehen wir dem Preisverfall an den Strombörsen auf den Grund, und versuchen wir, die Folgen zu verstehen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Wasserstoff, Energieträger der Zukunft. Oder?

Fossile Rohstoffe sind endlich, andererseits sind viele Anwendungen von Energie heute undenkbar ohne Benzin & Co. Gerade in der Mobilität sind die Auto-Käufer noch bei weitem nicht so von alternativen elektrischen Antrieben überzeugt, wie das die Bundesregierung gerne hätte. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben, wird deutlich verfehlt werden. Ein weiterer "alternativer" Antrieb ist, Wasserstoff als Brennstoff zu verwenden, entweder über Verbrennungsmotoren oder über Brennstoffzellen. Die Energiebilanz solcher Konzepte ist allerdings verheerend

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Norwegens Speicherseen – Batterien für Europa?

Norwegens Energiespeicher werden in vielen deutschen Energiediskussionen als mögliche Stromspeicher für Deutschland erwähnt, um bei uns schwankende Stromeinspeisung aus Sonne und Wind abzupuffern. "Norwegen als Batterie Europas" titelte ‚Die ZEIT' sogar im Jahr 2011. Das ist, freundlich gesagt, praxisfern.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Wieviel Zeit haben wir für die Dekarbonisierung?

Die energieintensive Industrie ist beunruhigt. Auf der Jahrestagung ihres Verbandes letzte Woche war die wichtigste Frage, wie sich die Dekarbonisierungsziele der Politiker auf die Unternehmen dieser Branche auswirken werden. Gleichzeitig waren die Branchenvertreter sehr motiviert, die Dekarbonisierungsziele zu unterstützen, aber unter dem Vorbehalt, dass ihre wirtschaftliche Existenz nicht gefährdet wird. "Carbon Leakage" ist die Sorge: dass wegen der hohen Stromkosten hierzulande viele energieintensive Produktionsprozesse ins Ausland verlagert werden. Unsere CO2-Bilanz ist dann optisch geschönt, die CO2-Emissionen entstehen ja dann im Ausland – genauso wie die Gewinne. Höchste Zeit also, einmal zu überlegen, warum wir die CO2-Emissionen verringern sollten und wieviel Zeit wir dafür einplanen sollten.

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