Außenwirtschaft

Im Bereich Außenwirtschaft unterstützt der DAV effizient und zielgerichtet die wirtschaftspolitischen Belange seiner Mitgliedsunternehmen. Als Kommunikationsplattform engagiert er sich zwischen den beteiligten Partner im internationalen Handel für möglichst reibungslose und faire Beziehungen zwischen den Geschäftspartnern. Darüber hinaus werden handelsbeschränkende Maßnahmen frühzeitig erkannt und kritisch kommentiert. Außerdem hilft der Verband, wo immer möglich, neue Märkte und Absatzchancen für die Leistungen und Produkte seiner Mitgliedsunternehmen zu identifizieren. In Fachartikeln und auf DAV-Wirtschaftskonferenzen gibt er die nötigen Hintergrundinformationen, um potentielle Auslandsmärkte zu erschliessen.

Handels- und Entwicklungspolitik

Unsere Mitgliedsunternehmen, darunter viele Weltmarktführer, sind mit ihren Leistungen und Produkten in Wachstumsregionen als auch in sich entwickelnden Ländern gleichermassen wichtige Lieferanten für zentrale Wirtschafts- und Lebensbereiche. Dazu zählen eine sichere und energieeffiziente Stromversorgung, moderne Medizintechnik, intelligente und klimaschonende Automatisierungstechnik oder stabile Kommunikationsnetze. Für das Auslandsgeschäft stellt der DAV im Zielland seine Kooperations- und Dialognetzwerke auf politischer Ebene zur Verfügung, zu dem Entscheiderkontakte bei regionalen und nationalen Behörden sowie in den Botschaften gehören.

Internationale Projekte

Zielgerichtete Produktentwicklungs-, Expansions- und Markterschliessungsprojekte können im Ausland mit Hilfe von Förderprogrammen der Zielländer oder der Europäischen Union durchgeführt werden. Der DAV unterstützt mit seinen Auslandsgeschäftsstellen und bewährten Partnern im Zielland den Zugang zu eben solchen Förderprogrammen und hilft effizient und zielgerichtet beim Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen. Auch finden regelmässig DAV-Veranstaltungen im Ausland statt, an denen Mitgliedsunternehmen vor Ort wichtige Hintergrundinformationen zum Zielland und zur Erschliessung besonders aussichtsreicher Märkte erhalten.

Exportkontrolle

Das Thema Außenwirtschaftsrecht ist in den letzten Jahren komplexer geworden. Europäische und nationale Regelungen schränken die Bewegungsfreiheit des Lieferanten und Ausführers ein. Auch besteht das Risiko, überraschend mit Beschränkungen oder Verboten konfrontiert zu werden. So können Waren und Dienstleistungen jederzeit mit Genehmigungsvorbehalten oder Ausfuhrverboten belegt werden. Klassisch "freie" Waren gibt es heute praktisch nicht mehr. Der vorausschauende Umgang mit den jeweils gültigen Vorschriften ist deshalb von existentieller Bedeutung für unsere Mitgliedsunternehmen.

Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)

TTIP ist ein Freihandelsabkommen, das seit Juli 2013 zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten (USA) ausgehandelt wird. Bei den Verhandlungen geht es darum, Zölle und so genannte nicht-tarifäre Handelshemmnisse im transatlantischen Handel zwischen der EU und den USA abzubauen. Ziel ist eine stärkere Öffnung der Märkte auf beiden Seiten des Atlantiks. Zudem sollen Einschränkungen für kommerzielle Dienstleistungen verringert, Wettbewerbsgleichheit verbessert und der Zugang zu öffentlichen Aufträgen auf allen staatlichen Ebenen vereinfacht werden.

Der Nutzen von TTIP wird öffentlich sehr kontrovers diskutiert, was in jedem Fall auch durch mangelnde Transparenz und fehlender öffentlicher Einbeziehung anzulasten ist.
Deshalb verfolgt der DAV aktiv den Verhandlungsprozess und informiert über wichtige Fakten und Neuigkeiten zu TTIP.

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