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Christel Hussing, Mitglied im B.U.N.D.

Ein großer Sieg gegen den Wind-Wahn

Die Erfolgsgeschichte – aufgeschrieben von
Christel Hussing, Teil 2

(Wir veröffentlichen den nachfolgenden Erlebnisbericht, um auch anderen Initiativen Mut zu machen, nicht locker zu lassen – auch im Siegerland mussten viele Rückschläge verarbeitet werden, wie an diesem Zeitzeugendokument deutlich wird)

Wir planten eine große, öffentlichkeitswirksame Wanderung zu den geplanten Vorhaben im Giebelwald und konnten dafür die Unterstützung unseres CDU-MDLs Michael Wäschenbach und der heimischen Erzquell-Brauerei als Sponsor gewinnen. Herr Wäschenbach sorgte auch für anschließende gemeinsame Gesprächstermine in der Landesgeschäftsstelle der CDU in Mainz mit dem stellvertretenden Fraktionssprecher der CDU-Landesfraktion Christian Baldauf, wobei wir weitere Landtagsabgeordneten kennenlernten, die unsere Meinung teilten und mit denen wir in Verbindung blieben. Kurze Zeit später hatten wir auch die Gelegenheit, mit der SPD-Abgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu sprechen und ihrem MdL-Kollegen Thorsten Wehner. Beide waren aber, genau wie die heimische grüne Landtagsabgeordnete Anna Neuhof, von der Notwendigkeit der Windenergieanlagen – auch in den Wäldern - überzeugt.

Mit unserer kleinen Gruppe fuhren wir zu den Vorbereitungen und der Gründung des länderübergreifenden Bündnisses Rheinland-Pfalz und Saarland „Energiewende für Mensch und Natur“ nach Simmern, in dem wir auch im Vorstand vertreten sind.

In unregelmäßigen Zeitabständen brachten Unterstützer unserer BI-Siegtal mit persönlichen Anschreiben, Leserbriefen oder eigenen Meldungen das Thema in die heimische Presse.

Wir selbst trafen uns zu internen Gesprächen mit den kommunalen Behörden, Abgeordneten des Landes und des Bundes, auch über die Landesgrenze hinaus, wobei wir großen Wert darauf legten, dass ein bestimmtes Vertrauensverhältnis entstand. Herr Wäschenbach stellte für uns wichtige Fragen im Landtag – sog. „Kleine Anfragen“ – die die Landesregierung beantworten muss, und er wendete sich an Betreiberfirmen, die verpflichtet sind, ihm Auskunft zu geben.

Wir organisierten für die Bevölkerung interessante Wanderungen zu dem Wassereinzugsgebiet des Brachbacher Trinkwassers auf dem Höhwald, zu den kulturhistorischen Stätten im Giebelwald, später auch zu den Bodendenkmälern im Höhwald, sorgten mit Hilfe der Erzquell-Brauerei und vielen fleißigen Helfern für die Bewirtung und nahmen dadurch Geld ein. Um Pressefotos und Texte für die Medien kümmerten wir uns meist selbst.

Uns wurde aber immer mehr bewusst, dass sich unsere Arbeit – entgegen dem, was wir eigentlich vorhatten – nicht nur auf das „Siegtal“ beschränken durfte. Und so luden wir zu einem „Steimeltreffen“ ein in eine Waldgaststätte im Grenzbereich RLP – NRW. Hier kamen alle Sorgen auf den Tisch. Die von Windkraftplanungen im Siegener, Neunkirchener und Wilnsdorfer Bereich Betroffenen wurden fast „überrollt“ von Plänen ihrer Gemeinden. Wir boten ihnen unsere Hilfe an und rieten, Bürgerinitiativen zu gründen. So gründeten sich in NRW die „BI-Rettet die Kalteiche“, die „BI-Gilsbach“, die „BI-Rehringhauser Berge“, und im Vorfeld dazu auch die Westerwälder Bürgerinitiativen, die seitdem Mitglieder im Bündnis sind. Der “BI-Rettet die Kalteiche“ gelang es, zu ihrer ersten Informationsveranstaltung über 700 Teilnehmer in die Halle zu locken – ein Traumergebnis, mit dem niemand gerechnet hätte! Danach wussten ihre kommunalen Politiker, dass jeder Schritt hinterfragt und sehr gründlich und konsequent bewertet wurde.

Dann erfuhren wir, dass es einen „Regionalplan Südwestfalen“ für den Regierungsbezirk Arnsberg gab. Im Sauerland und Umgebung sollten 18.000 Hektar Land für die Windkraft zur Verfügung gestellt werden. Rein rechnerisch war das Platz für mehr als 2.500 Windenergieanlagen! Dazu kamen die Planungen von hessischer Seite – meist in die Grenzgebiete – und die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung! Konnte es tatsächlich sein, dass man durch den Bau von möglicherweise 4000 Anlagen unsere schönen Mittelgebirgslandschaften des „Dreiländerecks“ missbrauchen wollte, um den ohne großtechnische Speichermöglichkeiten nicht grundlastfähigen volatilen „Zappelstrom“ zu erzeugen? Ein Wahnsinn!

Wir trafen uns mit der Vorsitzenden des NRW-Landesbündnisses „VernunftWende“ Katharina Völlmecke und den bekannten Bürgerinitiativen der Region zum Besuch der Windpark-Baustelle auf dem „Sohl“ bei Bad Laasphe. Auch hier – in der Nähe der „heiligen Ilsequelle“ wurden wieder die Ausmaße der Landschaftszerstörung deutlich! Im anschließenden „Hesselbacher Gespräch“ verabredeten wir eine zukünftige grenzübergreifende Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen gegen den Regionalplan Südwestfalen. Schließlich einigten wir uns darauf, von jeder BI Geld zu sammeln und den erfahrenen Rechtsanwalt Habor zu beauftragen, eine gemeinsame Stellungnahme zu verfassen.

Zu Hause wurde uns bewusst, dass es auch einen Raumordnungsplan „Mittelrhein-Westerwald“ gab. Zu diesem Plan formulierten wir unsere Einwände selbst – in der relativ kurzen Zeit gelang eine regionale Zusammenarbeit nicht mehr. Dadurch, dass wir es geschafft hatten, bei den letzten Kommunalwahlen Mitglied des Gemeinderates zu werden, gab es jedoch auch hier die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und die gemeindlichen Entscheidungen zum RROP entsprechend zu formulieren. Die Vorschläge wurden sowohl in Brachbach als auch in der Nachbargemeinde Mudersbach einstimmig angenommen. Dazu kam die parteienübergreifend einstimmige Entscheidung der Gemeinderäte in beiden Ortschaften, keine Windenergieanlagen auf dem Höhwald und Giebelwald zuzulassen! Und wir wussten, dass unsere kommunalen Politiker im Verbandsgemeinderat ähnlich dachten. Wie würde darauf unsere Wirtschaftsministerin Lemke reagieren, die ja versprochen hatte: „Wenn die Bürger das nicht wollen, kommen auch keine Windräder hin…!“

Eine andere neue Ministerin in Mainz, Frau Bätzing-Lichtenthäler, die familiäre Wurzeln in Brachbach hat, gab uns Gelegenheit zu einer Aussprache über das Thema „Windenergie“, besonders aber über den „Infraschall“, der sogar in der 2014 veröffentlichten Studie des Bundesumweltamtes nicht mehr negiert wurde.

Unsere Kontakte gingen weiter in den hessischen Raum. Wir nahmen an der Gründung des hessischen Landesbündnisses „Vernunftkraft“ im Kloster Arnsburg teil, fuhren zur Demonstration nach Freiensteinau und nach Fulda - und zuletzt zu den Verantaltungen in Königsberg und Biebertal, zudem nahmen wir teil an der Jahreshauptversammlung der Bundesinitiative „Vernunftkraft“ in Bad Fallingbostel.

Zu Hause nahte der Termin der Verbandsgemeinderatssitzung der VG Kirchen, der wir angehören. Als Tagesordnungspunkt stand an: 3. Änderung des Flächennutzungsplanes zur Steuerung der Windenergie, hier: weitere Vorgehensweise.

Wir rechneten damit, dass der Verbandsgemeinderat die Entscheidung zur Ausweisung von Vorrangzonen für Windenergieanlagen treffen würde.

Deshalb luden wir unsere Mitglieder ein, an der Sitzung teilzunehmen, und tatsächlich wurden im Rathaus Stühle zusammengesucht für Sitzgelegenheiten – trotzdem folgten noch viele Zuhörer stehend dem Geschehen. Der Bauamtsleiter und Beigeordnete Rainer Kipping war seit Jahren mit dem Thema vertraut und hatte Gutachten in Auftrag gegeben. Belegte Meldungen von geschützten Tierarten (Haselhuhn, Rotmilan, Schwarzstorch und Fledermausarten) waren in Absprache mit der Naturschutzbehörde des Kreises Altenkirchen eingearbeitet worden. In seinem Vortrag erklärte er die Vorgehensweise der Verwaltung genau, denn sie musste „wasserdicht“ sein. Schließlich blieben nur vier kleinere Flächen im „Wildenburger Land“ übrig

Der Verbandsgemeinderat entschied sich ohne Diskussion parteienübergreifend fast einstimmig für diese Lösung – denn nur der Bürgermeister der Gemeinde Friesenhagen „im Wildenburgischen“ enthielt sich der Stimme. Sogar die drei grünen Politiker schlossen sich der Beschlussfassung an!

Damit stand fest: Unser Höhwald und der Giebelwald bleiben vorerst frei von Planungen für Windkraftanlagen – und die zumindest vorläufige Nutzung des Brachbacher und Mudersbacher vereinseigenen Wassers ist gesichert!

Zudem beabsichtigt die Verbandsgemeinde eine zweijährige Veränderungssperre. Mögliche Anträge auf Genehmigung „privilegierter Bauvorhaben“ werden nun in der Schublade landen. 

Da vor einer Bebauung die ausgewiesenen Flächen weiter untersucht werden müssen, ist nicht sicher, ob im wald- und artenreichen Wildenburger Land überhaupt Windrader entstehen können. Und schon am gleichen Tag wurde deutlich, dass sich Bürger zu einer BI zusammenschließen und gegen die Bebauung angehen werden.

Ein paar Tage später fand die gemeinsame Informationsveranstaltung der drei Landesbündnisse RLP, NRW und Hessen in Bödefeld statt.

Bürger-Informationsveranstaltung in Bödefeld

Am Samstag, dem 25. April 2015 fand in der Schützenhalle in Bödefeld die Bürger-Informationsveranstaltung statt, die wir über Monate vorbereitet hatten – eine Veranstaltung des NRW Landesbündnisses „VernunftWende“ / Südwestfalen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband „Vernunftkraft“ Hessen, dem Landesverband RLP „Energiewende für Mensch und Natur“ mit insgesamt mehr als 170 Bürgerinitiativen und dem bundesweiten Bündnis „Vernunftkraft“.

Dabei wollten wir die interessierten Menschen des „Dreiländerecks NRW – RLP und Hessen“ sachlich über das Thema „Windkraft“ informieren. Wir freuten uns deshalb sehr, dass wir mit Dr. Nikolai Ziegler, Dr. Ing. Detlev Ahlborn, Dr. med. Thomas Stiller und Prof. Martin Kraft Referenten gewinnen konnten, die aus eigener praktischer Erfahrung heraus sprechen konnten.

Im Vorfeld waren rechtzeitig Einladungen und Flyer verteilt worden, und in den Zeitungsmedien wurde auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Politiker aller Farben aus Südwestfalen und dem übrigen NRW waren eingeladen, aber auch Politiker aus den Grenzbereichen von Rheinland-Pfalz und Hessen. So erwarteten wir Gäste aus allen drei Bundesländern mit sehr unterschiedlichen Meinungen zur Energiewende – es sollte eine anschließende farbige Diskussion geben.

Alles war bestens organisiert und vorbereitet. Die Mitglieder des Schützenvereins übernahmen ab mittags die Bewirtung. Im hinteren Bereich der Halle waren auf „Ländertischen“ spezifische Informationen ausgelegt, an Stellwänden Karten und eindrucksvolle Fotos geheftet. Am RLP-Tisch wurden zusätzlich die Bücher von Alexander Wendt „Der grüne Blackout“ verkauft. Gäste wurden empfangen und betreut, viele Fragen beantwortet. Auf den Stühlen verteilt lag ein Infoblatt mit einem Foto der Gemeinde Dahl in der Nähe von Paderborn vom März 2015, auf der Rückseite eine Grafik von Rolf Schuster über den Zubau an Nennleistung und dem erbrachten Ertrag seit 2011. Die Teilnehmer waren entsetzt: „Warum haben sich die Menschen das gefallen lassen?“ fragten die meisten, nicht wissend, dass die Bürger nicht nach ihrer Meinung gefragt worden waren.

Nach und nach füllte sich die Halle mit gut 500 Menschen aus der Region – leider ließ sich kaum einer der eingeladenen Politiker sehen. Lediglich unsere treuen Begleiter und Unterstützer CDU-MdL Michael Wäschenbach aus dem Kreis Altenkirchen in RLP und der energiepolitische Sprecher der FDP Hessen MdL Rene Rock saßen in den Reihen, dabei aber auch als Vertreter für den Landesvorsitzenden der FDP Rheinland-Pfalz Volker Wissing - das Mitglied des Landesvorstandes und Vorsitzende des Landesfachausschusses Agrar, Marco Weber und auch die stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein Jutta Capito. Der rheinland-pfälzische MdB Erwin Rüddel schickte als Vertreter seinen Bürovorsteher Herrn Van der Fuhr.

Nach der Einstimmung durch den Moderator Michael Schift und der herzlichen Begrüßung durch die Landesvorstände Bernhard Klug, Willi Schmidt und Werner Weller konnten die Referenten beginnen.

Dr. Ing. Ahlborn machte mit seinem packenden Vortrag über die technischen Möglichkeiten der Windenergieanlagen sehr deutlich, dass eine Energiewende mit Windkraft und Solar; Laufwasser und Biomasse nicht gelingen kann, da es keine großtechnischen Speichermöglichkeiten für Solar und Wind gibt und diese auch nicht in Aussicht sind. „Auch im westeuropäischen Stromverbund gibt es keine Glättung!“

Dr. Nikolai Ziegler schloss sich mit seinem Vortrag dieser Meinung an und brachte den Irrsinn der Energiewende und die massive Beeinträchtigung, die diese für die Natur, die Lebensqualität der Menschen und auch für die Wirtschaft mit sich bringt, klar und deutlich auf den Punkt. „Der riesige Flächenverbrauch richtet in der Natur eine ökologische Verheerung an!“ und „Die Energiewende ist ein zerstörerischer Rückschritt und kein Fortschritt…... sie ist eine flächendeckende kalte Enteignung!“ Er forderte vernünftige Entscheidungen aller Beteiligten und unabhängige Experten, er forderte eine Atempause – ein Moratorium, die Beendigung der Fokussierung auf den Stromsektor, Einsparungen in den Vordergrund zu rücken, Forschung voranzubringen, Technologieoffenheit herzustellen und mindestens europaweit zu lenken, s. auch:

Dr. med. Thomas Stiller wies zu Beginn seines Vortrages auf die vom Bundesumweltamt beauftragte „Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall“ hin (Zusammenschnitt der bisher verfügbaren Untersuchungen) und auf den Arbeitskreis von Ärzten und Ärztinnen (AEFIS) und deren „Positionspapier zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau der Erneuerbaren Energien“.

Danach machte er auf eindrückliche Weise auf die Gefahren des Infraschalls aufmerksam für Menschen und Tiere. Etwa 10 bis 30 % der Menschen reagieren mit körperlichen und / oder psychischen Problemen auf den unhörbaren Schall zwischen 0 und 20 Hz. Hier gilt: „Ich fühle, was du nicht hören kannst!“

Die Auswirkungen sind in Deutschland kaum mit Studien belegt. Sie werden von den politischen Entscheidungsträgern ignoriert oder einfach abgestritten: „Infraschall ist für die Menschen nicht hörbar und demzufolge auch nicht schädlich!“ Es gelten die Vorschriften der TA Lärm, in der der „unhörbare Schall“ keine Berücksichtigung findet.

Da im benachbarten Dänemark nach dem Betrieb von WEAs Nerze in einem Käfig anfingen, sich gegenseitig schwerste Verletzungen zuzufügen und Weibchen tote oder missgebildete Junge zur Welt brachten, entschied sich die dänische Regierung dafür, eine Studie über die Wirkungen des Infraschalls zu initiieren. Im Grunde genommen werden dort nun keine WEAs mehr gebaut.

Dr. Stillers Forderungen lauteten: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge! Die Technik darf den Menschen nicht überrollen und ihn gefährden. Ziel ist, nicht das maximal Machbare zu machen, sondern das, was für die Betroffenen erträglich ist!“

Den Schluss machte Prof. Dr. Martin Kraft mit einem sehr lebendigen Plädoyer für Natur und Tierwelt. Er belegte die Gefahren z. B. für viele Arten von Zugvögeln durch eigene Beobachtungen und mittlerweile jahrelangen Erfahrungen. „Alle Vogelarten werden grundsätzlich durch die WEA gefährdet!“ In deutlichen Worten prangerte er überdies die Gewohnheiten der Kommunen an, aus finanziellen Gründen den Betreiberfirmen die Beauftragung von Gutachten und damit auch die Auswahl der Gutachter zu überlassen. Die von ihm zitierte Redensart „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“ konnten viele Zuhörer durch eigene Erfahrungen bestätigen.

Wer schützt uns vor den ökologischen Scharlatanen?“ klagte er an. Denn diese Stellungnahmen sind leider für Behörden immer noch Grundlagen dafür, Genehmigungen auszusprechen für den Bau von riesigen, industriellen Windenergieanlagen in unseren Wäldern – in den allermeisten Fällen ohne Berücksichtigung von Menschen, Tieren und Natur!

Die Vorträge hatten doch länger gedauert als geplant, so dass die anschließende Diskussion leider nicht mehr ganz so ausführlich stattfinden konnte.

Werner Weller bedankte sich zum Schluss noch bei den anwesenden Politikern für ihre bisherige Unterstützung und auch dafür, dass sie den weiten Weg nach Bödefeld auf sich genommen hatten.

Der Moderator dankte schließlich allen Teilnehmern und wünschte ihnen nach dieser gelungenen Veranstaltung einen guten Heimweg.

Das Echo der Zeitungsmedien war größer und nachhaltiger als wir erwartet hatten, denn es gab durchaus der Windkraft gegenüber kritischere Meldungen als in der vergangenen Zeit! Sogar die FAZ veröffentlichte einen ganzseitigen Bericht, der das ganze deutsche Vorhaben in Frage stellte und zitierte u.a. Aussagen der Verantwortlichen und aus den Vorträgen der Veranstaltung in Bödefeld!

Hinter den gemeldeten 170 Bürgerinitiativen alleine in den drei Bundesländern stehen viele Wähler mit ihren Familien, und es formieren sich immer mehr. Sie fordern von ihren Politikern Gesprächsbereitschaft und Offenheit, nämlich das, was sie immer versprochen hatten. Sollten sich diese Politiker der Tatsache bewusst sein, dass Enttäuschung und Verzweiflung der Menschen das Ergebnis der nächsten Wahl möglicherweise ganz anders aussehen lassen?

Wir haben mit Hilfe von vielen unermüdlichen, fleißigen und vertrauenswürdigen Unterstützern vorerst wichtige Ziele erreicht! Diesen Menschen danken wir ausdrücklich von ganzem Herzen! Gemeinsam werden wir auch weiterhin tätig sein und nicht locker lassen! Wir müssen alles daran setzen, diesem geplanten Irrsinn der „Energiewende“ ein Ende zu setzen, der nur finanziellen Interessen dient und dabei vieles unwiederbringlich zerstört!

Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: die Natur!“ (Reinhold Messner)

08. Juli 2015