Thorsten Kropp

Geheimtipp zur Mitarbeiterbindung

«Attraktiver Arbeitgeber durch betriebliche Krankenversicherung»

Wiesbaden - Die Herausforderungen deutscher Unternehmen beim Gesundheits- und Bewerbermanagement sind vielfältig: Rund 64 Milliarden Euro kosteten krankheitsbedingte Ausfälle allein im Jahr 2015. Hinzu kommt eine immer stärker alternde Belegschaft. Der Wettbewerbsdruck aufgrund fehlender qualifizierter Nachwuchskräfte ist groß. Für 76 Prozent der Arbeitgeber ist inzwischen eine der drängendsten Herausforderungen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

Doch wie kann ich heute als Mittelständler Anreize schaffen? Und dies mit einem Firmensitz in einer kandidatenumkämpften Metropolregion oder im ländlichen Bereich? Die Motivation über das Gehalt ist doch immer endlich und eine Erhöhung kommt durch die Abgabenlast leider nur zum geringen Teil beim Mitarbeiter an. Waren in den 90er Jahren das Diensthandy und der Laptop noch eine Motivationsspritze, so ziehen diese Dinge heute kaum noch.

Die Lösung: Besondere Sozialleistungen, wie eine betriebliche Krankenversicherung (bKV), die komplett vom Arbeitgeber (oftmals sogar abgabenfrei) gezahlt wird. Knapp 80 Prozent der Arbeitnehmer finden laut Umfragen eine betriebliche Krankenversicherung attraktiv und erstrebenswert. Dennoch bieten aktuell nur neun Prozent der Unternehmen in Deutschland eine solche an. Ein Grund ist der befürchtete organisatorische Aufwand.

Gesundheitsbewusstes Verhalten und Vitality
gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Innovative Anbieter haben diesen Bedarf der Unternehmen erkannt und bieten ganzheitliche Gesundheitskonzepte, die sehr einfach und flexibel im Handling sind. Neue Tarife in betrieblichen Krankenversicherung ergänzen den gesetzlichen Schutz der Mitarbeiter durch modularen Leistungsbestandteile Zahn, Stationär und Vorsorge.

„Für Arbeitgeber stellt eine hochwertige betriebliche Krankenversicherung eine hervorragende Alternative oder Ergänzung bei Zusatzleistungen für Mitarbeiter dar, um die eigene Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig und langfristig zu erhöhen“, erklärt Thorsten Kropp Projektbeauftragter der Initiative „Mittelstand hilft Mittelstand“.
„Es ist eine Win-win-Situation: Denn mit einer betrieblichen Krankenversicherung sorgen sie nicht nur für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, sondern fördern auch die Zufriedenheit mit ihrem Unternehmen. Es gibt Lösungen, die passgenau funktionieren und einfach zu handhaben sind.“

Die Sonderleistung des Arbeitgebers wird für den Arbeitnehmer erlebbar und ist mit positiven Emotionen besetzt.

Bei den inzwischen überstrapazierten „Bindungsthemen“ wie zum Beispiel der betrieblichen Altersversorgung oder einer Firmenunfallversicherung erlebt der Angestellte im täglichen Leben keinen Vorteil. Ihr Bemühen als Arbeitgeber dringt nicht wirklich zu ihm durch. Wie viele Ihrer Mitarbeiter sind im vergangenen Jahr in Rente gegangen (und haben damit das Unternehmen verlassen) oder sind schwer verunfallt? Die Zahl wird eher überschaubar sein. Doch wie viele Ihrer Beschäftigten waren im vergangenen Jahr zum Beispiel beim Zahnarzt oder im Krankenhaus? Wie viele haben gleichzeitig zu ihrem Zahnersatz und dem gesetzlichen Festzuschuss eine saftige Rechnung erhalten?

Als KMU bieten Sie künftig Ihren Mitarbeitern
Sonderleistungen wie ein Großkonzern.

Bei der betrieblichen Krankenversicherung erhält der gesetzlich versicherte Mitarbeiter Gesundheitsleistungen, die deutlich über die Grundversorgung hinausgehen: beispielsweise Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung, bis zu 90 Prozent Erstattung bei Zahnersatz und Zahnbehandlungen sowie bis zu 400 Euro pro Jahr für Vorsorgeuntersuchungen. Privat versicherte Mitarbeiter können ihren Versicherungsschutz mit den Leistungsbestandteilen Zahn und Vorsorge weiter ergänzen und auch die leidige Selbstbeteiligung deutlich reduzieren.

Machen Sie auch die Angehörigen ihrer Mitarbeiter zu Fans ihres Unternehmens.

Auch Angehörige von Beschäftigten können in den Genuss der erweiterten Gesundheitsleistungen kommen und dies (wie auch ihre Mitarbeiter) ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Durch die betriebliche Krankenversicherung erhalten vorerkrankte Angestellte oder deren Angehörige im Zweifel einen Versicherungsschutz den sie privat nur sehr erschwert, völlig überteuert oder im Zweifel gar nicht mehr absichern können. Für diese Menschen ist diese Sonderleistung ein absolut echter emotionaler Mehrwert. Der Beitrag für Familienangehörige wird von den Beschäftigten selbst bezahlt.

Individuelles Konzept für gezielte Wirkung

Immer mehr Arbeitgeber setzen die betriebliche Krankenversicherung zum Nutzen Ihrer Mitarbeiter in ihrem Unternehmen ein und erzielen damit erstaunliche Effekte. Im ersten Schritt empfiehlt sich ein detaillierter Blick auf das Unternehmen und die Mitarbeiterstruktur. Es sollte geprüft werden, ob die Finanzierung als reine Arbeitgeberleistung abgabenfrei erfolgen kann. Legen Sie ihre mit der betrieblichen Krankenversicherung verfolgten Ziele fest. Sollen zum Beispiel Leistungsbausteine nach Betriebszugehörigkeit oder nach Funktion vergeben werden? Ergänzen Sie ggf. vorhandene Versorgungsordnungen und arbeiten Sie AGG-konform. Erstellen Sie einen Plan für die Umsetzung. Erfolgt die Kommunikation im Rahmen einer Betriebsversammlung, als Event bei der Erreichung der Jahresziele oder ganz dezent im betrieblichen Ablauf? Sie bestimmen, wie Ihre betriebliche Krankenversicherung ausgestaltet wird.

FAZIT: Gerade für den Mittelstand gibt es verantwortungsvolle und clevere Lösungen, um sich von der breiten Masse der Arbeitgeber deutlich abzuheben. Ohne nennenswerten administrativen und finanziellen Aufwand, so dass Sie sich als KMU weiterhin auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Weniger Fehlzeiten, sinkende Fluktuation, steigende Reputation und eine dauerhaft emotionale Mitarbeiterbindung - wobei sogar die Angehörigen der Beschäftigten zu Fans des Unternehmens werden – sind mit dem richtigen Konzept und kompetenter Begleitung smart umsetzbar.

Für weitere Informationen oder ein Feedback kontaktieren Sie gerne den Autor.

11. Januar 2019

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