Lukas Walangitang

MINT
heute des Fundament, morgen der Erfolg

Das Schuljahr geht bald dem Ende entgegen, sodass Eltern und Kinder in vielen deutschen Familien vor der Frage stehen, welches der richtige nächste Schritt ist. Zugleich sind Ausbildungsbetriebe und Hochschulen mit der Planung des Ausbildungsjahres oder des Wintersemesters 2017/'18 beschäftigt. Dahinter steht die Frage, was der Einzelne für seine künftige Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit vor dem Verlust eines Arbeitsplatzes tun kann. Und zugleich die Frage, wie Unternehmer die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Betriebe und damit zugleich den Standort Deutschland fördern können.

"Säet, damit Ihr ernten könnt" wem ist dieser Gedanke nicht geläufig? Und doch verstoßen wir dagegen. Derzeit ist vor allem der Mittelstand von stetig wachsendem Bedarf an intelligenten technischen Leistungen bei gleichzeitig schwindender Verfügbarkeit an Fachkräften der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) betroffen. Die Folgen sind ein "Import" von Fachwissen und in Einzelfällen die Besetzung technischer Schlüsselfunktionen mit nicht angemessen qualifiziertem Personal.

In den letzten Jahren hat auch in Deutschland jedoch ein Trend eingesetzt, den der Deutscher Arbeitgeber Verband e.V. als Indikator für eine Entwicklung hin zu besserer Wettbewerbsfähigkeit auffasst. Eine empirische Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2016 zeigt unter anderem folgendes:

Diese und auch andere Untersuchungen zeigen die sehr hohe Relevanz und steigende Wahrnehmung der Wichtigkeit der MINT-Berufe. Der Deutscher Arbeitgeber Verband e.V. widmet sich diesem Thema mit einer gesonderten Rubrik und steht seinen Mitgliedern als Unternehmernetzwerk zur Verfügung. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmer, Geschäftsführer, Mitarbeiter und Studierende mehr und mehr vom Erfahrungsaustausch profitieren, um auch aus den künftigen Wettbewerb mit Erfolgen für sich zu entscheiden.

29. Mai 2017

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